Wenn "Wahrheit heilt" uns gesund, liebevoll, lebendig und friedvoll werden lässt, warum haben wir dann solche Angst vor ihr?
Deborah King brauchte selbst viele Jahre, bis sie sich dem Missbrauch ihrer Kindheit stellen konnte und Heilung fand für die Spätfolgen des Schmerzes. Sie weiß, wie Krankheit durch das Verleugnen innerer Wahrheit entsteht und wie viel Mut es braucht, Schuld und Scham zu überwinden und den eigenen Dämonen ins Gesicht zu schauen. In diesem beeindruckend ehrlichen Buch teilt sie ihre Geschichte und ihr Wissen als Heilerin mit all denen, die sich ebenfalls ihren seelischen Verletzungen stellen wollen.
Deborah King ist gefragte Heilerin und Gesundheitsexpertin. Die frühere Anwältin änderte nach einer Krebsdiagnose mit 25 ihr Leben radikal und deckte ihre traumatische Missbrauchs- und Suchtvergangenheit auf. Sie lernte von Therapeuten, Weisen und Schamanen auf der ganzen Welt. Mit einer eigenen kraftvollen Technik zeigt sie Tausenden von Menschen einen Weg aus Verdrängung und Schmerz.
Ein Buch, das dem Schmerz endlich eine Stimme gibt!
Zwischen der Herangehensweise amerikanischer und deutscher Selbsthilfe-Autoren gibt es einen Unterschied. Der Amerikaner sagt: Sieh' an, was ich geschafft habe, obwohl mir das und das und das passiert ist. Du kannst das auch-nimm' mich als Beispiel.
Das geschieht in diesem Buch.
Wer nach einem Guru sucht, der seine Vergangenheit unter den Teppich kehrt und, in weissem Gewand, behauptet, er beherrsche die "universellen Gesetze", ist leider oftmals Scharlatanen ausgeliefert.
Wer aber nach Informationen sucht, wie er seine Vergangenheit aktiv aufarbeiten kann, liegt mit diesem Buch richtig. Der innere Heilungsprozess beeinhaltet aktive Arbeit an sich selbst, und dafür gibt es keine "universellen Gesetze", nur Hinweise von Menschen, die diesen Weg so weit selber gegangen sind, dass sie anderen den Weg weisen können.
Es ist wirklich Zeit, erwachsen zu werden. Auch und gerade in Bezug auf spirituelle Lehrer. "Wahrheit" eben.
Eva schreibt:Uhrzeit: 11:57Datum: 07.07.2010Bewertung: 2
Der Titel und die Beschreibung zum Buch haben mich sehr angesprochen. Leider wurde es meiner Erwartung nicht gerecht. Die Autorin hat sicher das Anliegen auch andere in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Für mein Gefühl scheint sie aber noch sehr stark in der Verarbeitung ihrer eigenen Geschichte zu stecken. Zu oft und zuviel verweist sie immer wieder auf eigenen Erlebnisse. Meine Erwartung an spirituelle AutorInnen ist, dass sie ihre Lebenssituation weitestgehend verarbeitet haben, um die universellen Gesetzmäßigkeiten herausfiltern zu können. Das geschieht in diesem Buch leider nur in Ansätzen.